Kontoverknüpfung

Jede Cloud-to-cloud Integration muss einen Mechanismus zur Authentifizierung von Nutzern enthalten.

Über die Authentifizierung kannst du die Google-Konten deiner Nutzer mit Nutzerkonten in deinem Authentifizierungssystem verknüpfen. So kannst du Nutzer identifizieren, wenn deine Auftragsausführung einen Smart-Home-Intent empfängt. Google Smart Home unterstützt nur OAuth mit einem Autorisierungscode-Vorgang.

Sobald du eine OAuth 2.0-Implementierung hast, kannst du optional die OAuth-basierte App Flip konfigurieren. So können deine Nutzer ihre Konten in deinem Authentifizierungssystem schneller mit ihren Google-Konten verknüpfen.

OAuth

Für smart home musst du OAuth mit einem Autorisierungscode -Vorgang verwenden. Dazu sind zwei Endpunkte erforderlich: die Endpunkte für die Autorisierung und den Tokenaustausch.

Wenn du einen Nutzer authentifiziert hast, wird das OAuth 2.0-Zugriffstoken des Nutzers von Drittanbietern im Autorisierungsheader gesendet, wenn smart home Intents an deine Auftragsausführung gesendet werden. Alle Nutzer müssen die Kontoverknüpfung durchführen, da Geräteinformationen mit dem Google Assistant mit dem action.devices.SYNC Intent an den Google Assistant gesendet werden. Dafür ist eine Kontoverknüpfung erforderlich.

Deine Cloud-to-cloud Integration muss unterstützen, dass mehrere Google-Nutzer sich mit demselben Nutzerkonto verbinden können (z. B. wenn Nutzer anderen Nutzern in ihrem Haushalt Zugriff gewähren). Wenn dein Dienst mehrere Benutzerverbindungen nicht unterstützt, sollten bei der Kontoverknüpfung Fehler auftreten.

Eine Anleitung zum Einrichten eines OAuth 2.0-Servers für deine Integration findest du unter OAuth 2.0-Server implementieren.

OAuth-basierte App-Umstellung

Mit der OAuth-basierten App Flip-Verknüpfung (App Flip) können Ihre Nutzer ihre Konten in Ihrem Authentifizierungssystem ganz einfach und schnell mit ihren Google-Konten verknüpfen. Wenn deine App beim Starten der Kontoverknüpfung auf dem Smartphone des Nutzers installiert ist, wird er nahtlos zu deiner App gewechselt, um die Nutzerautorisierung zu erhalten.

Dieser Ansatz bietet einen schnelleren und einfacheren Verknüpfungsprozess, da der Nutzer seinen Nutzernamen und sein Passwort nicht noch einmal eingeben muss, um sich zu authentifizieren. Stattdessen nutzt App Flip die Anmeldedaten aus dem Konto des Nutzers in Ihrer App. Sobald ein Nutzer sein Google-Konto mit Ihrer App verknüpft hat, kann er alle von Ihnen entwickelten Integrationen nutzen.

Sie können App-Flip sowohl für iOS- als auch für Android-Apps einrichten.

Auf dieser Abbildung sind die Schritte zu sehen, die ein Nutzer ausführen muss, um sein Google-Konto mit Ihrem Authentifizierungssystem zu verknüpfen. Auf dem ersten Screenshot ist zu sehen, wie ein Nutzer Ihre App auswählen kann, wenn sein Google-Konto mit Ihrer App verknüpft ist. Auf dem zweiten Screenshot ist die Bestätigung für die Verknüpfung des Google-Kontos mit Ihrer App zu sehen. Auf dem dritten Screenshot ist ein erfolgreich verknüpftes Nutzerkonto in der Google App zu sehen.
Abbildung 1. Kontoverknüpfung auf dem Smartphone eines Nutzers mit App Flip

Voraussetzungen

Wenn Sie App-Flip implementieren möchten, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

  • Sie benötigen eine Android- oder iOS-App.
  • Sie müssen Inhaber, Administrator und Wartungsperson eines OAuth 2.0-Servers sein, der den OAuth 2.0-Vorgang mit Autorisierungscode unterstützt.

Weitere Informationen zum Autorisierungscode-Vorgang für die OAuth-Verknüpfung findest du unter OAuth 2.0-Server implementieren.

Eine Anleitung zum Konfigurieren von App Flip für deine Integration findest du unter OAuth-basierte App Flip.